Worum geht es eigentlich?
Niemand hat Angst vor einer Prüfung.
Einen Stift über ein Blatt Papier bewegen?
Tasten auf einem Computer drücken?
Luft durch den Kehlkopf lassen, um Geräusche zu erzeugen?
Nichts von dem ist beängstigend, oder?
Was Angst machen kann, sind mögliche Folgen der Prüfung:
- auf Weg zu einem Ziel zurückgeworfen werden,
- Unsicherheit, wie wir mit einer Niederlage umgehen,
- entgangene Chancen, eingeschränkte Möglichkeiten,
- Selbstabwertung und negativer über uns selbst denken,
- von Freunden, Kollegen, Familie abgewertet oder bemitleidet werden,
- steigender Druck durch verlorene Zeit – wodurch alles gefühlt noch schwieriger wird,
- Scham, wenn wir uns mit anderen vergleichen,
- oder auch im Fall eines Erfolgs: neue Herausforderungen, die außerhalb der Komfortzone liegen.
Dieser Perspektivwechsel hat mir geholfen, schneller auf Themen zu kommen, um die es wirklich geht – die hinter Symptomen wie Prüfungsängten oder Blackouts stehen.