Ideen für ein gutes Leben – Dein Newsletter über Selbstfürsorge

Das Leben ist besser, wenn du für dich sorgst. Als Kinder waren wir abhängig von der Fürsorge unserer Eltern. Heute sind wir erwachsen und selbst für uns verantwortlich. Im Alltag geht das allerdings leicht unter: Freunde, Partner, Familie und Beruf halten uns auf trab. Und in stillen Momenten melden sich Sehnsüchte, Zweifel und Ängste.

In Zeiten von Corona entfallen zusätzlich gewohnte Ventile: Treffen in Gruppen entfallen, Freizeit- und Bewegungsmöglichkeiten sind eingeschränkt. Umso wichtiger werden Achtsamkeit und Fähigkeiten zur Selbstregulation.

Selbstfürsorge hilft dir und deinen Liebsten. Sie hilft Herausforderungen gelassener, emotional selbstbestimmter und mit stärkeren inneren Ressourcen zu begegnen. 

Leider werden emotionale Kompetenzen in unserer Gesellschaft vernachlässigt. Der Psychologe Dr. Michael Gervais bringt es auf den Punkt. „Menschen können nur drei Bereiche trainieren: Körper, Handwerk und Geist.“ 

Kognitive Kompetenzen, die erlauben einen Beruf auszuüben, trainieren wir systematisch in Schule, Ausbildung und Studium. Sport findet in der Freizeit oder in Vereinen statt. Emotionale Fähigkeiten lernen wir allerdings bloß implizit, von Eltern, Freunden und Bezugspersonen – und das sind nicht zwangsläufig die besten Vorbilder.

Die Übergewichtung des Kognitiven hat Folgen: Bist du unsicher, was ein Wort bedeutet, fragst du den Duden. Schneidest du dich, klebst du ein Pflaster auf die Wunde. Bei Unsicherheit oder emotionalen Verletzungen, ist dagegen weniger klar, was zu tun ist. Häufig lenken wir uns ab, trösten uns mit Konsum oder flüchten in digitale Welten, während wir wissen, dass verdrängen keinerlei Probleme löst. 

Diese Muster kenne ich auch von mir selbst. Viele Jahre meines Erwachsenenlebens verbrachte ich in einem Umfeld, in dem ich mich nicht richtig wohlfühlte, in einer Beziehung, die nicht mehr zu mir passte, in komplizierten Familiengeschichten und mit geringen beruflichen Erfolgen. Ich fühlte mich eingeengt und wurde immer unzufriedener – ohne genau benennen zu können, was mich störte. Ich hatte Angst Gewohntes aufzugeben, auszubrechen oder auch nur genauer hinzuschauen und zu entdecken, wie viel mich belastete. Stattdessen ließ ich unangenehme Gefühle und ein negatives Selbstbild einen Teil meines Alltags werden. Erst als der innere Druck immer stärker wurde, beschloss ich mein Leben grundlegend zu ändern – die härteste und beste Entscheidung meines Lebens. Mit Mitte 30 trennte ich mich von meiner Partnerin, gab meinen Job auf, suchte neue Freunde in einer neuen Stadt und schaffte Freiraum, um mich selbst besser kennenzulernen. Kurz: Ich begann ein neues Leben aufzubauen. Dieses Leben richte ich auf drei Themen aus, auf Freiheit, Verbindung und intensives Erleben. Ich wünsche mir die Freiheit zu tun, was ich wertvoll und wichtig finde, tiefe Verbindungen zu mir selbst und großartigen Menschen zu gestalten und dabei im Moment zu sein, um bewusst zu erleben. So sorge ich für mich. 

Diesen Newsletter schreibe ich, um mich selbst daran zu erinnern, was wirklich wichtig ist, um meine Kompetenzen zu erweitern und um so vielen Menschen wie möglich zu helfen, das Gleiche zu tun.

Jeden Samstag erhältst du Ideen für ein besseres Leben – in Form von wissenschaftlichen Erkenntnissen, bewährten Methoden und Geschichten von Menschen, die ihr Leben in die Hand nehmen. Lass dich inspirieren!

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